Johannes Stert

Johannes Stert ist ein sowohl national als auch international gefragter Dirigent und Pädagoge.

Während seines langjährigen Engagements als 1. Kapellmeister der Kölner Oper, erwarb sich Johannes Stert sein umfassendes Opernrepertoire.
Im Besonderen machte er in Köln durch seine herausragenden Inter-pretationen sämtlicher Mozart Opern auf sich aufmerksam.

Phillipe Jordan verpflichtete Johannes als  Principal Guest Conductor an das Opernhaus Graz. Zu den Höhepunkten dort zählen seine Aufführungen von Wagners Parsifal in der Regie von David Alden, so wie die Aufführungen der legendären Produktion von Ligetis Grand Macabre in der Regie von Barrie Kosky.

Sein umfassendes Wirken als Pädagoge wird besonders deutlich durch die lang andauernde und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Orchesterverein Hilgen. Als Gründer und künstlerischer Leiter der Orchesterschule, Komponist und Bearbeiter klassischer Werke für Blasorchester hat Johannes Stert der Jugendarbeit, insbesondere im Blasorchesterbereich wichtige Impulse setzen können.

Die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik hat für Johannes Stert, sowohl als Pädagoge, als auch als Dirigent einen hohen Stellenwert. Er dirigierte Uraufführungen auf diversen Festivals u.a. dem Festival „dei due Mondi“, Spoleto/Italien, der Kölner Triennale oder den Wiener Festwochen. Zahlreiche Projekte und Konzerte führten ihn mit namhaften Komponisten zeitgenössischer Musik zusammen, wie z.B. Hans Werner Henze (Festival in Montepulciano/Italien), Detlev Glanert (Hamburger Staatsoper), Manfred Trojahn (Kölner Oper) oder Karl Heinz Stockhausen (Zyklus „Licht“ in Amsterdam).

Der WDR Köln engagierte Johannes Stert für die CD - Ersteinspielung der beiden Klavierkonzerte von F. v. Flotow mit dem WDR – Rundfunkorchester. Ebenfalls leitete er dort die Ersteinspielung  Oper Merlin von Karl Goldmark.

Seither führen ihn Seine Engagements an Opernhäuser wie das Teatro Nacional de Sao Carlos Lissabon , die Royal Danish Opera Copenhagen, die Korean National Opera Seoul, das Staatstheater Oldenburg und die Oper in Magdeburg.

Wir freuen uns mit Johannes Stert wieder einen weltweit anerkannten Dirigenten für unser Projekt gewonnen zu haben.

Hardy Mertens

 

Hardy Mertens studierte Musikwissenschaften an der Universität Utrecht sowie Komposition und Blasorchester-Direktion in Utrecht am Musikkonservatorium. Er begann seine musikalische Karriere als Klarinettist und Arrangeur in der „Netherlands Royal Military Band“ und wurde anschließend als Komponist und Dirigent weltweit bekannt.

Derzeit ist er Professor für Komposition und Blasorchester-Direktion an der Tilburg „Fontys Academy of Music and Performing Arts“ und leitet mehrere niederländische Orchester, mit denen er bereits zahlreiche Meisterschaften gewonnen hat.
Zudem ist er fester Gastdirigent beim Holländischen Polizei Orchester.

Hardy Mertens hat eine aktive Rolle als Dirigent, Dozent und Lehrbeauftragter insbesondere in Singapur und Italien gespielt und hatte auch gelegentliche Engagements als Gastdirigent in den USA, Kanada, Israel, Hongkong und vielen europäischen Ländern gehabt.

Für seine Leistungen auf dem Gebiet der Blasmusik, speziell für die „Corpo Bandistico di Borgosatollo“, verlieh ihm die Stadt im Mai 2016 die Ehrenbürgerschaft.

Seine Kompositionen werden weltweit aufgeführt und von den besten Orchestern auf Tonträger eingespielt. Darüber hinaus werden die Werke bei verschiedenen internationalen Wettbewerben und beim World Music Contest als Pflichtstücke aufgeführt.

Die Wurzeln seiner Musik stammen aus der europäischen Orchestertradition und werden oftmals durch die Volksmusik aus verschiedenen Kontinenten beeinflusst.
Sie enthält traditionelle Tonalität, ausgedehnte Melodielinien und perkussive Muster, welche durch humorvolle Überraschungen und ungewöhnliche Klänge kombiniert wird.
Diese Komplexität führt in der Regel zu einem hohen Schwierigkeitsgrad und manchmal auch zu Kontroversen zwischen Dirigenten und Musikern.

Wir freuen uns mit Hardy Mertens wieder einen weltweit anerkannten Dirigenten für unser Projekt gewonnen zu haben.

 

Niek Wijns

Niek Wijns studierte Klarinette am Konservatorium von Utrecht und bei führenden niederländischen Künstern wie Jan Koene und Piet Honigh, beide Mitglieder des Royal Concertgebouw Orchestra.

Seine berufliche Karriere begann er als Orchestermusiker bei der berühmten Amsterdam Police Band, einem Berufsblasorchester, das er 1988 als Soloklarinettist verließ. Im Augenblick ist er als Soloklarinettist beim Hoofstad Operetta Orchestra und dem Amsterdam Wind Orchestra tätig. Außerdem gibt er regelmäßig Konzerte mit verschiedenen holländischen Symphonieorchestern.

Niek Wijns ist auch auf dem Gebiet der Kammermusik aktiv. Er ist Mitglied mehrerer Ensembles, u. a. beim Amsterdam Clarinet Quartet, dem Triebensee Wind Ensemble und beim Amsterdam Wind Ensemble.

Zusätzlich zu den genannten Aktivitäten hat sich Niek Wijns auf die Durchführung von Workshops und Seminaren mit Johan de Meij spezialisiert. Das hohe künstlerische Niveau dieser Workshops führte zu vielen Einladungen auf der ganzen Welt.

Stand: Herbst 1995

Johan de Meij

Johan de Meij (geb. am 23. November 1953 in Voorburg, Holland) erhielt seine musikalische Ausbildung am Königlichen Konservatorium in Den Haag, wo er die Fächer Blasorchesterdirektion und Posaune studierte. Seit Ende der siebziger Jahre schrieb Johan de Meij durchschnittlich zwei größere Arrangements pro Jahr. Moment for Morricone und Pink Panther Theme zählen mit weltweit je 6000 verkauften Stimmsätzen und Zehntausenden von Aufführungen zu den erfolgreichsten Blasmusikausgaben der Gegenwart.

Seit einigen Jahren ist Johan de Meij, dessen Arrangements sich sowohl auf klassische als auch Film- und Popmusik erstrecken, auch als Komponist in aller Munde. Seine erste Komposition für Blasorchester, die Symphonie Der Herr der Ringe, wurde 1988 in Brüssel uraufgeführt und erhielt 1989 beim "Sudler International Wind Band Competition" von 143 Kompositionen aus 27 Ländern den 1. Preis. Weitere Auszeichnungen folgten, so daß die Symphonie von der englischen Blasmusikzeitschrift "Winds" in "Der Herr der Preise" umgetauft wurde. Einige Jahre später entstand als Auftragskomposition der U.S. Air Force Band in Washington D. C. die zweite Symphonie: The Big Apple.

Johan de Meij ist keinesfalls nur als "Schreibtischtäter" aktiv, denn er ist Mitglied in zahlreichen musikalischen Formationen. Da ist zunächst das "Orkest de Vorharding" zu nennen, ein alternatives Blasorchester, das zunächst mit politisch engagierter Musik hervortrat und sich inzwischen zu einem der wichtigsten niederländischen Ensembles entwickelt hat. Daneben ist er aktiv im "Amsterdam Trombone Quartett" und im "Amsterdam Wind Orchestra", einem 1989 gegründeten Berufsblasorchester.

Johan de Meij wird außerdem regelmäßig als Gastdirigent für seine eigenen Werke eingeladen. Seine Reisen führten Ihn u. a. nach Japan, Dänemark, Spanien, Norwegen, Italien und in die USA

 

 

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Internet:
www.euronet.nl/~amsmusic

Stand: Herbst 1995

Jan Van der Roost

Jan Van der Roost zählt heute zu den namhaftesten und einflußreichsten zeitgenössischen Komponisten. Als Komponist gilt er als Tausendsassa, denn er schreibt nicht nur Musik für Blasorchester, sonder auch Werke für Brass Bands, Chöre, Symphonieorchester und kleinere Ensembles.

Viele seiner Kompositionen werden im Rundfunk und Fernsehen gespielt oder sind von bekannten Orchestern bzw. Solisten weltweit auf CD eingespielt worden. Die Kompositionen von Jan Van der Roost sind zwischenzeitlich so gefragt, daß er seit 1988 nur noch Auftragskompositionen schreibt und bereits für mehrere Jahre ausgebucht ist.

Bibliographie

  • 1956. Geboren in Duffel, Belgien, am 1. März.

  • 1974. Beginn einer gründlichen und breiten musikalischen Ausbildung am Lemmens-Institut in Leuven. Während seiner Studienzeit in Leuven entsteht ein erstes Bedürfnis selber Musik zu schreiben.

  • 1979. Abschluß des Studiums am Lemmens-Institut in Leuven mit einem dreifachen Diplom. Sowohl als Instrumentalist (Posaune) wie auch in den Bereichen Musiktheorie und Musikerziehung besteht er die Abschlußprüfungen mit Auszeichnung.

  • 1982. Beendet seine Weiterbildung am Königlichen Konservatorium in Gent.

  • 1983. Ernennung zum Lehrer am Lemmens-Institut in Leuven (Fachgebiete: Kontrapunkt und Fuge)

  • 1984. Ernennung zum Dirigenten der Brass Band Midden Barbant.

  • 1985. Beendet am Königlichen Flämischen Konservatorium in Antwerpen seine Ausbildung im Bereich Chordirektion. Im Auftrag der Belgischen Radio- und Fernsehanstalt (BRT) entsteht Concerto Grosso, ein Werk für Kornet, Posaune und Brass Band. Das Blechbläserquintett Theo Mertens erteilt den Auftrag, ein Werk für Blechbläserquintett zu schreiben, das während des Flandern-Festivals uraufgeführt wird (Souterliedekenssuite).

  • 1986. Komponiert im Auftrag der belgischen Organisation 'Jugend und Musik' ein Werk für Symphonieorchester (Mozaieken). Die Herausgabe seines ursprünglich für Blasorchester geschriebenen Werkes Rikudim durch den Musikverlag DE HASKE ist der Anfang der Zusammenarbeit mit dieser holländischen Firma.

  • 1987. Das Werk Excalibur wird in einem Kompositionswettbewerb des Flämischen Brass Band Verbandes ausgezeichnet. Schreibt im Auftrag des Lemmens-Instituts ein Oratorium für Erzähler, vier Solisten, gemischten Chor und Symphonieorchester (Elckerlyc).

  • 1987 - 1992. Seine internationale Karriere entwickelt sich rasch. Zählt innerhalb von fünf Jahren zu den namhaftesten Komponisten der zeitgenössischen Blasmusik. In allen Ecken der Welt (u. a. in ganz Europa, Australien, Kanada, Japan, Neuseeland und den USA) werden seine Werke von Amateur- und professionellen Blasorchestern gespielt.

  • 1988. Komponiert im Auftrag des Lemmens-Instituts seine erste Symphonie für Symphonieorchester (Sinfonia).

  • 1989. Beendet am Königlichen Flämischen Konservatorium in Antwerpen seine Weiterbildung im Fachbereich Komposition.

  • 1990. Erhält die Aufträge, Werke für die Höchststufe Fanfare (Amazonia, Auftraggeber: FEDEKAM Belgien) und für einen Kinderchor (Met Annie in Wonderland, Auftraggeber: Flämischer Verband junger Chöre) zu schreiben.

  • 1991. Ernennung zum Dirigenten des Blasorchesters am Lemmens-Institut in Leuven.

  • 1992. Komponiert für die 12. Austragung des Welt-Musik-Wettbewerbes im niederländischen Kerkrade das Pflichtstück für die Konzertabteilung Brass Band (Stonehenge). Schreibt mit Olympica eine von der Nagano Community Band (Japan) speziell in Hinblick auf die Olympischen Spiele 1996 in Auftrag gegebene Komposition.

  • 1993. Schreibt die Eröffnungshymne für die Feierlichkeiten zu "Antwerpen 1993: Kulturhauptstadt Europas" (Hymnus Antverpiae) und Pflichtstücke für Wettbewerbe in Holland (Niederländischer Brass Band Wettbewerb: Toccata Festival) und in der Schweiz (19. Bernisches Kantonal-Musikfest: Slavia). Beendet mit Revisions innerhalb kurzer Zeit sein drittes Werk für die Höchststufe Fanfare. Dirigiert bei der Western Band Clinic in Portland, Oregon (USA) die All Honor Symphonic Band bei der Aufführung vier eigener Kompositionen für Blasorchester. Weiter tätig als Gastdirigent in Deutschland und Holland sowie als Jurymitglied bei einem Kompositionswettbewerb in Italien.

  • 1994. Nebst verschiedenen Kompositionsaufträgen stehen Reisen nach Frankreich, Italien, Japan (2x), Lettland, Deutschland, Holland, in die USA und in die Schweiz auf dem Terminkalender.

  • 1995. Auf dem Programm stehen u. a. Auftritte als Gastdirigent in Kanada, Italien, Japan und in den USA. Weiter wird im Dezember sein Oratorium Exodus für Erzähler, Solisten, gemischten Chor, Orgel und Brass Band in der Konzerthalle De Doelen im niederländischen Rotterdam uraufgeführt.

     

    Terminplan 1996/97

  • Januar 1996. Bowling Green State University, Ohio (USA), Gastdirigent und Uraufführung der RHAPSODY for Horn.

  • Februar 1996. Bratislava (Slowakei), Fernsehaufnahmen mit dem Streichorchester "Capella Istropolitana".

  • März 1996. Wertungsrichter bei den Wettbewerben in Trondheim (Norwegen) und Rotterdam (Holland).

  • April 1996. Gastdirigent und Wertungsrichter in Toronto, Calgary und Banff (Canada).

  • Mai 1996. Gastdirigent bei verschiedenen Orchestern in Holland und Belgien.

  • Juni 1996. Gastdirigent an der Madison State University - Wisconsin (USA).

  • Juli 1996. Gastdirigenet beim Nationalen Blasorchester von England, Konzerte in Manchester, Lichfield, Nottingham.

  • Oktober 1996. Gastdirigent bei der "Breeze Brass Band Osaka (Japan)" in Paris und London.

  • November 1996. Gastdirigent in Kopenhagen (Dänemark).

  • Dezember 1996. Wertungsrichter in Sion (Schweiz) und Dozent bei der Midwest Conference Chicago (USA).

  • Januar 1997. Workshop und Konzert mit dem "Orchestre d'Harmonie du Val d'Aoste" (Italien).

  • März 1997. Gastdozent am Konservatorium in Alkmaar (Holland) und Wertungsrichter in Riva del Garda (Italien).

  • April 1997. Gastdirigent an der Bradley University Illinois (USA).

  • Mai/Juni 1997. Konzerttournee durch Japan und Singapur.

  • Juli 1997. Gastdozent bei der WASBE Conference in Schladming (A) und WMC Kerkrade (NL).

  • September 1997. Gastdirigent am Sibelius Konservatorium in Helsinki (Finnland).

  • Oktober/November 1997. Gastdozent und Gastdirigent beim Benefizkonzert in Waldkirch.

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